Gesellschaft für Tanzforschung
Wir schaffen Begegnung!
  • "ZAPP!" My-Way-Ensemble

    Ch: Gabriele Gierz, Foto: Alexandra Heneka

  • Bildergalerie von Veranstaltungen des „Psychotherapeutischen Instituts für Tanztherapie“ in Hamburg.

    Fotograf Wolfgang Unger.

  • Anna Huber "tasten"

    Fotografin: Caroline Minjolle

  • "ZAPP!" My-Way-Ensemble

    Ch: Gabriele Gierz, Foto: Alexandra Heneka

  • Tanzforschung

    Fotograf: Andreas Greber

  • Rekonstruktion von Fremdes Bild (1938) Solo von Maja Lex

    getanzt von C. Ponzelar

Forschungspreis gtf

Zum dritten Mal schreibt die Gesellschaft für Tanzforschung e. V. (gtf) im Jahr 2021 einen Forschungspreis für akademische Abschlussarbeiten im Tanz aus.

Der Preis möchte den wissenschaftlichen Nachwuchs, der sich forschend mit einem Thema aus dem Bereich des Tanzes auseinandersetzt, auszeichnen und ermuntern. Der Forschungspreis ist mit einem Preisgeld von € 300,- ausgestattet und einer kostenfreien gtf-Mitgliedschaft für ein Jahr (inkl. aktuelles Exemplar des Jahrbuches Tanzforschung) sowie der Publikation der Arbeit im internen Bereich der gtf-Website.

Teilnahme
Eingereicht werden können akademische Abschlussarbeiten (Bachelor- oder Masterthesis, Diplom-, Magister- oder Examensarbeit) im Bereich des Tanzes an einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Hochschule in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Die Begutachtung der Arbeit muss in den beiden vorherigen Kalenderjahren (2019 und 2020) erfolgt sein.
Die Arbeit kann auf Deutsch oder Englisch verfasst sein.

Einreichungsschluss
Die Abschlussarbeit (Text, Bild, Film) ist digital inklusive Abstract und einem Empfehlungsschreiben (Hochschul-Gutachter*in) einzureichen.

Die Unterlagen sind bis zum 01. Mai 2021 an die Geschäftsstelle der gtf zu senden: info@gtf-tanzforschung.de

Der Preis wird auf der gtf-Konferenz in Berlin (23.-25. Juli 2021) verliehen.
Ansprechpartnerin: Alexa Junge (Geschäftsstelle gtf)

AUSSCHREIBUNG FORSCHUNGSPREIS (Download)

Preisträgerin des 1. gtf Forschungspreises


Die Gesellschaft für Tanzforschung verleiht den Forschungspreis für akademische Abschluss­arbeiten im Tanz

Lina Höhne

für ihre Masterarbeit "Tanz als Mittel der Resozialisierung? – Eine ethnografische Studie in der Jugendstrafanstalt Berlin"

Eingereicht wurde sie zur Erlangung des akademischen Grades „Master of Arts M.A. Performance Studies“ an der Universität Hamburg


Abstract:
Lina Höhne setzt sich in ihrer MA Arbeit "Tanz als Mittel der Resozialisierung?" mit dem Potential des zeitgenössischen Tanzes als Arbeitsmethode mit jugendlichen männlichen Straftätern auseinander. Die Arbeit wirft damit einen Blick auf Tanz außerhalb der Kunstsphäre.
Der Fokus gilt einer sozial engagierten Vermittlungspraxis in ihrem Verhältnis zur Institution des Strafvollzuges. Hinterfragt wird, ob und wie Tanz als ein Mittel der Resozialisierung im Jugendstrafvollzug eingesetzt werden kann.    
Diese Studie stellt in ihrem Inhalt ein in der Tanzwissenschaft bislang wenig erforschtes Feld dar und kann somit als grundlegende Studie für weitere Forschungen betrachtet werden.

 

Preisträger des 2. gtf Forschungspreises

Ilja Mirsky ©Ken Werner

Die Gesellschaft für Tanzforschung verleiht den Forschungspreis für akademische Abschluss­arbeiten im Tanz

Ilja Mirsky

für seine Masterarbeit "(Bühnen-)Raum und (Bühnen-)Körper. Der Körper als Überträger von Informationen zwischen (virtuellen) Räumen",

Eingereicht wurde sie zur Erlangung des akademischen Grades „Master of Arts M.A. Performance Studies“ am Institut für Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg

Aus der Begründung der Jury:
"Mit der Anlage seiner Masterarbeit betritt Ilja Mirsky Neuland in Bezug auf die experimentelle Untersuchung des Zusammenhangs von Raum und Körper. Die Studie verlangt nicht nur eine gute theoretische Fundierung sondern auch technisches Wissen in Bezug auf die mögliche Umsetzung. Der innovative Ansatz der Arbeit stellt eine Bereicherung für die Tanzwissenschaft dar."